VORWORT
ZUM DRITTEN BAND
Die beiden ersten Lieferungen des nunmehr abgeschlossenen dritten Bandes sind noch unter der Leitung des leider allzu früh verstorbenen Begründers des Reallexikons, Otto Schmitt, fertiggestellt worden. Der Band enthält neben einem Bildnis auch eine ausführliche Würdigung seiner so bedeutungsvollen Leistung, die unvergessen bleiben wird. Nach Schmitts Tode hat der Unterzeichnete zusammen mit dem Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, L. H. Heydenreich, die Fortführung des Werkes übernommen. Es soll in Aufbau und Anlage keine Änderung erfahren, sondern durchaus im Geiste seines Begründers fortgesetzt werden. Einem Wunsch Otto Schmitts entsprach es, daß die Redaktion mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte vereint wurde, weil sich hier zur Zeit allein alle diejenigen bibliothekarischen Hilfsmittel versammelt finden, die zur Bewältigung der sehr umfassenden Aufgabe unerläßlich sind. Der Deutschen Forschungsgemeinschaft gebührt wärmster Dank dafür, daß sie seit 1950 die Mittel für die Bezahlung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters zur Unterstützung der Herausgeber bereitgestellt hat. Diese Arbeit hatte noch zur Zeit Otto Schmitts Dr. Hans Martin Frhr. von Erffa übernommen. Als Dr. von Erffa 1954 eine Stellung im Zentralinstitut erhalten konnte, war die Deutsche Forschungsgemeinschaft dankenswerterweise bereit, die erforderlichen Mittel zur Heranziehung eines zweiten Mitarbeiters, Dr. Karl-August Wirth, zur Verfügung zu stellen. Den Verfassern der einzelnen Beiträge, die sich voller Hingabe ihrer Aufgabe widmeten, fühlen sich die Herausgeber zu besonderem Dank verpflichtet. Es handelt sich hier um eine echte Gemeinschaftsarbeit, an der sich zu beteiligen ich alle Kollegen bitte, die ihre Forschungstätigkeit in der für ein Nachschlagewerk erwünschten klar zusammenfassenden Darstellung gern allen anderen zugänglich zu machen bereit sind. Unser Dank gebührt auch den ausländischen Kollegen, die freundlicherweise die Übersetzung unserer Stichworte ins Französische, Englische und Italienische für das beigegebene Register übernommen haben. Besonderen Dank schulden wir aber auch dem Verlag und seinem unermüdlichen Leiter Dr. Alfred Druckenmüller, der es trotz aller Schwierigkeiten der Kriegs- und Nachkriegszeit ermöglichen konnte, auch diesen dritten Band in unverändert guter Qualität fertigzustellen.
ERNST GALL